Entwickler, Fixierer, Wasser.

Ich habe zwar in den ersten Semestern meines Studiums theoretisch gelernt Filme zu entwickeln, praktisch hab ich aber noch Mal von vorne angefangen, als vor einigen Tagen ein dickes Paket vom Spürsinn-Shop bei mir eintraf. Entwickler, Fixierer, eine Entwicklerdose und jede Menge nützlicher Kleinkram warteten darauf ausgepackt und benutzt zu werden. Ich kramte also schnell den erst kürzlich belichteten Rollfilm hervor, machte mir eilig ein paar Notizen zu Entwicklungszeiten und -temperaturen. Dann ging es ins Bad. Alles wurde gründlich abgedunkelt und ich fädelte den Rollfilm in die Spule ein, was erstaunlich schnell klappte. Als letzte Absicherung, falls ich mal nicht weiter weiß, habe ich noch das iPad mit Tipps und Tricks (dazu unten mehr) neben mich gestellt.

20 Minuten später instagram’te ich dann das hier.

Mein erster zuhause entwickelter Rollfilm hing also in der Dusche und trocknete. Mit dem Ergebnis bin ich, auch nach dem Scannen, sehr zufrieden.

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Ich sprach eben von Tipps und Tricks. Die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Folgt diesem Link, um eine sehr gut zu lesende PDF-Anleitung von Stefan Heymann zu finden.

Die Bilder, die ihr nun oben seht, wurden mit einer Mamiya 645 Pro aufgenommen. Der Film war ein Kodak T-Max. Und ja, ich weiß, dass da ein dunkler Streifen durch alle Bilder läuft. Nein, ich weiß nicht, was da schief gelaufen ist.